Da ist der erste (zweite) Saisonsieg! -1.Herren-

Mit 70:47 gewinnt die 1. Herren trotz einiger Ausfälle deutlich bei der BG Göttingen.

TSV Barsinghausen 70:47 BG Göttingen (19:17;19:16;20:3;12:11)

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (38:33) in der vor allem Sascha Schulz (12 Punkte im ersten Viertel) und Rainer Papke (11 Punkte im zweiten Viertel) das Team offensiv im Spiel hielten, waren in der zweiten Halbzeit die Verteidigung, Kampfgeist und das Teamplay für den deutlichen und verdienten Sieg verantwortlich.

„Die geschlossene Teamleistung und eine unfassbare Defense in der zweiten Halbzeit (3!!! Punkte im dritten Viertel zugelassen) waren der Schlüssel zum Sieg,“ so Kapitän Timo Raum nach Spielende.

Glückwunsch Jungs!
Damit verlassen wir den letzten Tabellenplatz und sollten die Linden Dudes morgen gegen Neustadt verlieren, bleiben wir vorerst auf dem vorletzten Platz.
Am 25. kommen die Dudes dann zum nächsten wichtigen Kellerduell zu uns an den Deister.

Es spielten heute: (Punkte – 3er – Freiwürfe)

Sascha Schulz (23 – 3x3er)
Timo Raum (17 – 3/9)
Rainer Papke (16 – 4/6)
Paul Yvan Bissai Nguimouth (5 – 1/2)
Enis Mejri (4)
Fabian Drewal (4 – 0/2)
Timon Gerken (1 – 1/4)
Maxi Sehm (0)
Tim Rokohl (0)

u18 fährt zweiten Sieg in der Landesliga ein

Erneut stark dezimiert mit gerade einmal sechs Spielern empfing die u18 in heimischer Halle den 1oer Kader des Bovender SV.

Trotz fehlender Manpower spielte das Landesligateam des TSV Barsinghausen konzentriert in der Verteidigung und die Offense wurde wieder von Vincent Reyser, nach sechsmonatiger Pause, verstärkt. Der Gegner wurde dauerhaft gezwungen, seine Schussqualitäten von außerhalb der Zone zu beweisen. Gutes Teamplay bescherte den Viertelsieg mit 17:7. Auch im zweiten Viertel ließ Barsinghausen nichts anbrennen und erzielte weitere 16 vs. 7 Punkte. Mit einer komfortablen 33:14 Führung ging es in das 3. Viertel. Barsinghausen sollten nun noch mehr den Ball im Angriff laufen lassen um ein höheres Teamscoring zu erreichen und das bei gleichbleibender Defensivleistung. Dies gelang bedingt, zwar erreichte Barsinghausen mehr Punkte, 24, ließ allerdings auch 13 Punkte zu. Die Spieler des Bovender SV trafen nun zusehends von der Dreipunktelinie und wurde auch nicht wirklich daran gehindert. Basche blieb mehr oder weniger cool und spielte nun souverän das letzte Viertel runter. Mit fallender Spielzeit ließ auch das „Benehmen“ auf dem Feld nach, sehr zum Missfallen der Zuschauer und Coaches und anderen Spielbeteiligten. Dies warf leider einen kleinen Schatten auf den doch deutlich verdienten Sieg!

„Unabhängig von dem Benehmen einzelner Spieler zum Schluss des Spiel (müssen wohl die Hormone in dem Alter sein), hat das Team sich heute sehr gut präsentiert. Insbesondere da sie nur mit 6 Mann spielen konnten. Hut ab! Besonders gefreut hat mich heute der Einsatz von Vincent, es tut gut ihn wieder auf dem Feld zu sehen. Das scoring war ausgewogen und der ein oder anderer Spieler hat heute endlich mal wieder seine Qualitäten gezeigt – das muss kontinuierlicher geschehen. Dennoch müssen wir unsere Kinderfehler reduzieren wie zBsp. Fehleinwürfe und auch die Freiwurfquote muss sich verbessern. Auch die Passqualität als solche muss sich deutlich steigern – insbesondere in der Landesliga!“, so das Coachteam Raum/Eraerts nach dem Spiel.

Das nächste Spiel findet am 24.11.2018 um 15Uhr in Göttingen gegen den BG 74 Göttingen statt.

Für die Statistiker:

Vincent: 10Pkt., 0/2FW

Enis: 32Pkt., 4/6FW, 2x3er

Henry: 10Pkt

Julian: 8Pkt, 2/6FW

Delil: 2Pkt.

Rinor: 11Pkt., 1/5FW

u14 gegen den Tabellenersten aus Neustadt

Am 10.11.2018 empfing die U14 des TSV Barsinghausen in der eigenen Halle das Team des TSV Neustadt.
Coach Caro standen nur 6 Spieler zu Verfügung während der Tabellenführer aus Neustadt mit vollem Team antreten konnte.
So endet das erste Viertel dann auch klar mit ‪5:25‬ für die Neustädter. Im zweiten Viertel halten die Barsinghäuser allerdings durch schnell vorgetragene Angriffe und eine verbesserte
Trefferquote sehr gut dagegen und können das zweite Viertel mit ‪15:21‬ nahezu offen gestalten.
So gingen die Mannschaften beim Stand von ‪20:46‬ in die Halbzeitpause.
Das dritte Viertel war geprägt durch gute Abwehrleistungen auf beiden Seiten, sodass es mit nur 5 zu 14 endete.
Am Ende des Spiels verliert der TSV Barsinghausen gegen den Erstplatzierten TSV Neustadt danke der bisher besten Saisonleitung nur mit 36:82.
Darauf lässt sich aufbauen, Kopf hoch, nächstes Spiel wird es noch besser! ‪Am 17.11.2018 um 14:30 Uhr‬ in der KGS gegen den TSV Luthe geht es weiter.

Es spielten:
Jan Manegold – 0 Punkte
Alexander Klimenko – 0 Punkte
Joel Mejri – 8 Punkte (1x3er)
Torben Thielke – 22 Punkte (1x3er)
Jaika Ulferts – 0 Punkte
Josh Hohaus – 6 Punkte

u18 muss sich Wolfenbüttel geschlagen geben

Mit nur sieben Spielern ging es für die Barsinghäuser u18 ins entfernte Wolfenbüttel.

Das 1. Viertel konnte noch ausgeglichen mit 18:20 gestaltet werden. Im 2. Viertel machte sich dann doch die fehlende Kondition und die fehlende Bankstärke bemerkbar. Allen voran versuchte Enis nach längerer Verletzungspause die Fahne für Barsinghausen hoch zu halten. So stand es zur Halbzeit 32:41 für die Gäste vom Deister. Spätestens im 3.Viertel konnte man gegen die starken Wolfenbüttler nicht mehr viel gegen halten (6:16). Auch das letzte Viertel entschieden die Wolfenbüttler deutlich mit 27:14 für sich. Somit der „verdiente“ Endstand von 52:84.

„Fehlender Wille Verantwortung zu übernehmen, fehlende Spieler, angeschlagene Spieler und wenige Spiele sind keine gute Zutat für einen erfolgreichen Spieltag. Hinzu kommt natürlich auch ein starker Gegner. Daran wachsen die Jungs, weiter gehts“, so Coach Ben nach dem Spiel.

Enis: 38Pkt., 9/13FW, 1x3er

Julian: 8Pkt.

Delil: 2Pkt., 0/2FW

Rinor: 2Pkt.

Tim: 2Pkt.

Henry & Lukas.

u18 verliert gegen SG Braunschweig

Am Samstag traf die u18 auf die erfahrene Mannschaft des SG Braunschweig. Ohne Vincent und Enis konnte man trotzdem mit acht Spielern auflaufen. Im Vorfeld war schon relativ klar, dass heute nicht viel zu holen war – so bestand ein Großteil der gegnerischen Mannschaft aus erfahrenen JBBL/NBBL Spieler, die auch noch deutliche Größenvorteile mitbrachten.

Entsprechend kam man selber kaum in einen Offensivlauf und in der Verteidigung, auch wenn gut gespielt, konnte man schlussendlich nicht viel gegen die spielerische und körperliche Überlegenheit der Braunschweiger ausrichten.

Kurzum: Das Spiel endete mit einer herben Niederlage (28:127).

„Das war heute ein Schock aber auch schon ein wenig überfällig. Wir kennen diese Ergebnisse zu gut, so haben wir diese selber schon erzeugt. Das selber zu erleben war natürlich für alle schockierend. Aber Hut ab vor den Braunschweiger – ein ganz anderes Kaliber als das was wir kennen und natürlich auch gewohnt sind. Diese „Erfahrung“ musste einfach sein. Jetzt heißt es Wunden lecken und weiter machen. Das zu Verdauen dauert ein wenig aber das gehört dazu. Thats game!“, so Trainerstab Eraerts/Raum nach dem Spiel.

Bereits am kommenden Wochenende, Samstag 03.11 um 15:15, geht es ins entfernte Wolfenbüttel.

 

Schwache zweite Halbzeit kostet 1. Herren den Sieg!

TSV Barsinghausen 68:79 MTV Wolfenbüttel II (28:13;14:19;12:26;14:19)

Ohne Kevin Sirowi, Enis Mejri (verletzt), Lars Hecht (Ausland), Fabian Drewal und Niklas Terei trat das Team dennoch mit 10 Spielern am Samstag gegen das ungeschlagene Team aus Wolfenbüttel an. Kurzfristig erklärten sich David und Manu Bocandé bereit, auszuhelfen. Erstmals spielberechtigt war zudem Neuzugang Paul Yvan Bissai Nguimouth, der 23 jährige gebürtige Kameruner, der seit knapp 5 Wochen mit dem Team trainiert, bringt den Barsinghäusern zusätzliche Athletik auf dem Flügel und besticht vor allem durch seinen Einsatz in der Defensive.

Das Team von Coach Mario Vukosavic erwischte einen Start nach Maß, die Starting Five verteidigte gut und kam aus einer starken Defensive immer wieder ins Laufen und zu einfach Punkten. Im Angriff lief der Ball sehr gut, viele Fouls wurden gezogen und Wolfenbüttel schien zunächst keine Antwort zu haben. Mit 28:13 ging das erste Viertel klar an die Hausherren.

Im zweiten Viertel folgte jedoch ein kleiner Bruch im Spiel der Barsinghäuser, Turnover und Fehlwürfe häuften sich, zudem verteidigten die Gäste nun deutlich aggressiver und fanden so zurück ins Spiel. Der Vorsprung schmolz auf 8 Zähler und mit einer 42:34 Führung ging es in die Halbzeit.

Im dritten Viertel lief weiter wenig zusammen für die Gastgeber. Reihenweise Fehlwürfe und überhastete Aktionen, Wolfenbüttel präsentierte sich nun stark und wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. Das Viertel ging mit 12:26 an die Gäste und beim Stand von 54:60 ging es in das Schlussviertel.

Die ohnehin schon sehr intensive Partie wurde zunehmender hitziger, die Schiedsrichter konnten leider ihre vorher klare Linie nicht halten und ausbleibende Pfiffe auf beiden Seiten führten zu Unverständnis bei beiden Teams. Jedoch waren es die Barsinghäuser, die sich mehr davon beeinflussen ließen und sich teilweise mehr mit sich selbst und den Entscheidungen der Unparteiischen beschäftigen, als mit dem Gegner. Dazu kam noch, dass der Korb in Halbzeit 2 einfach wie vernagelt schien, kein einziger Distanzwurf konnte nach der Pause getroffen werden, einfache Korbleger rollten wieder aus dem Korb und selbst die sonst starke Freiwurfquote war deutlich schwächer als gewohnt. Wolfenbüttel dagegen konnte die Führung noch etwas ausbauen und gewann am Ende verdient mit 68:79.

Die Niederlage geht in der Summe vollkommen in Ordnung, jedoch muss sich das Team von Coach Vukosavic fragen, weshalb man nach einem so dominanten ersten Viertel so einbrechen konnte und einen wirklich guten, aber an diesem Abend schlagbaren Gegner aus Wolfenbüttel durch viele eigene Fehler wieder zurück ins Spiel gebracht hat.
28 Punkte aus dem ersten Viertel standen lediglich 40 Punkte im gesamten restlichen Spiel gegenüber, auch das zeigt deutlich den Bruch im Spiel der Barsinghäuser.

Nun heißt es Mund abwischen und weitermachen, in zwei Wochen steht ein sehr wichtiges Spiel bei der BG Göttingen (bisher 1 Sieg) an, was dringend gewonnen werden muss, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen.

Es spielten: (Punkte – Dreier – Freiwürfe)

Emmanuel Bocandé (19 – 2x3er – 1/2)
Sascha Schulz (15 – 1x3er – 4/7)
Timo Raum (12 – 2/6)
Rainer Papke (10)
Yannick Schneider (6 – 2/4)
David Bocandé (6 – 2/2)
Maxi Sehm (0)
Bissai Nguimouth (0)
Tim Rokohl (0)
Timon Gerken (0)

1. Herren verliert knapp gegen Schandelah

TSV Barsinghausen 75:88 MTV Schandelah (10:26;24:18;19:19;22:25)

Erneut musste das Barsinghäuser Team auf zahlreiche Spieler verzichten, mit Topscorer Sascha Schulz, Fabian Drewal (beide Urlaub), Timon Gerken (verletzt) und Rainer Papke (verhindert) fehlten dem Team vor allem die groß gewachsenen Spieler. Kurzfristig konnte mit Jungcenter Alexander Jäschke trotz langer Pause von Basketball immerhin noch ein weiterer Center aufgestellt werden, zudem war mit Maxi Sehm (noch angeschlagen durch Schulter Verletzung) ein weiterer großer Spieler wieder mit an Bord. Enis Mejri und Julian Waclawski aus der U18 komplettieren den Kader.
Schandelah reiste, wie schon in der letzten Saison, zunächst mit 5 Leuten an, am Ende des ersten Viertels stießen jedoch noch 3 weitere Spieler dazu.

Die Hausherren erwischten keinen guten Start in das Spiel, viele Fehlwürfe und Ballverluste führten schnell zu einem Rückstand und das Viertel wurde deutlich mit 10:26 abgegeben.

Im zweiten Viertel agierte das Team von Coach Vukosavic konzentrierter in der Verteidigung, Kevin Sirowi traf gut aus der Mitteldistanz und Yannick Schneider und Timo Raum punkteten mehrfach durch Zug zum Korb und/oder Freiwürfe. Das Viertel konnte mit 24:18 gewonnen werden und mit 34:44 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel entwickelte sich die Partie nun zum offenen Schlagabtausch, zunächst kamen die TSV-Herren durch Punkte von Sirowi und Schneider sogar bis auf 6 Punkte heran, doch viele dumme Fehler im Angriff und eine gute Trefferquote der Gäste aus Schandelah verhinderten den Führungswechsel. Der 10 Punkte Rückstand blieb bestehen und beim Stand von 53:63 ging es in das letzte Viertel.

Im Schlussviertel schien Schandelah immer die passende Antwort zu haben, sobald die Barsinghäuser die Chance hatten, nochmal näher heranzukommen. Der Rückstand blieb bei etwa 10 Punkten und als 5 Minuten vor Ende Aufbau Kevin Sirowi umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte, standen die Vorzeichen noch schlechter. Zwar konnte Yannick Schneider noch zwei Dreierpunktewürfe versenken und Youngster Enis Mejri einige Korbleger verwandeln, aber die Gäste brachten ihren Vorsprung routiniert und clever über die Zeit und gewannen am Ende verdient mit 75:88.

„Der schlechte Start und der Rückstand aus dem ersten Viertel hat uns heute das Genick gebrochen. Mit der kämpferischen Leistung meines Teams bin ich aber sehr zufrieden und wir haben ab dem zweiten Viertel das Spiel komplett offen und ausgeglichen gestaltet, haben aber leider auch noch viele vermeidbare Fehler gemacht, ohne die wir das Spiel vielleicht noch einmal hätten drehen können,“ so Coach Mario Vukosavic nach dem Spiel.

Bereits nächsten Samstag steht das nächste Heimspiel an, zu Gast ist mit Wolfenbüttel II der nächste schwere Gegner. Tip-Off ist um 18 Uhr am Spalterhals.

Es spielten: (Punkte – 3er – Freiwürfe)

Yannick Schneider (29 – 2x3er – 5/6)
Kevin Sirowi (23 – 5/6)
Timo Raum (11 – 7/10)
Enis Mejri (9 – 3/4)
Maxi Sehm (3 – 1/2)
Alexander Jäschke (0 – 0/2)
Tim Rokohl (0)
Niklas Terei (0)
Julian Waclawski (0)

u18 mit erstem Landesligasieg in der Vereinsgeschichte!

u18 TSV Barsinghausen 68:66 TK Hannover I (10:13; 23:18; 18:22; 17:13)

Nach der knappen Niederlage vor zwei Wochen gegen die zweite u18 Landesliga Mannschaft des TKHs, ging es erneut in die Halle am Welfenplatz – diesmal gegen die 1. u18 Mannschaft des TKHs.

Ersatzgeschwächt mit nur sieben Spielern vs. elf starke Gegenspieler erwischte der TKH den besseren Start. Erst ab der 3. Spielminute legte Barsinghausen los. Das 1. Viertel, gepaart von guter Defense auf beiden Seiten und ansehnlichen Aktionen im Angriff, endete mit einer knappen Führung für die Gastgeber. Einziger Wermutstropfen waren drei schnell, eingesammelte Fouls von Center Wedekind.

Im zweiten Viertel wechselte der Angriff und die Shooter des TKH schienen gefallen daran zu finden, auch von jenseits der Dreipunktelinie erfolgreich zu werfen. Barsinghausen blieb dennoch bei der Raumverteidigung und ließ entsprechend gewähren. Dies entpuppte sich im weiteren Spielverlauf als gute Entscheidung, auch wenn der Gegner gut von außen traf, so konnten die Big Man nicht viel unter dem Korb ausrichten und die Ratio Treffer von außen vs. scoring direkt am Korb hielt sich in überschaubaren  und akzeptablen Grenzen. Auch die kurz erspielte sieben Punkte Führung warf die Basche Boys nicht aus der Spur. Die Verteidigung blieb standhaft, kommunizierte deutlich mir als im vorigen Spiel und die Offense, angeführt von Enis und Nassim, konterte.

Mit einer zwei Punkte Führung für Barsinghausen ging es in das 3. Viertel. Barsinghausen konnte man die nachlassende Kraft ansehen. Als der TKH sich erneut von jenseits der Dreipunktelinie warm schoss, hielt noch einmal Wedekind durch hervorragendes Zu- und Zusammenspiel seines Teams dagegen, bevor er mit dem 5. Foul den Platz räumen musste. Insbesondere Hörig setzte dem TKH immer wieder mit kleinen Nadelstichen zu und scorte zur richtigen Zeit und bewies eine tolle Spielübersicht. 53:51 aus Gastgebersicht und ab in den letzten Spielabschnitt.

Hier schlug nun die Stunde der Bigman Ramaj und Waclawski. TKH zog schnell mit vier Punkten davon, aber die Basche Tower hielten mit Hussleplay, schnelle Pässe und softes Händchen dagegen und im Handumdrehen führte Barsinghausen wieder mit zwei Punkten in der 35. Spielminute.  Das Guardduo reihte sich ein, Mejri mit Dreier und Gürsoy mit Quick2 hinterher und in der 37. Minute und schnellem Ausgleich des TKH, führte Basche wieder mit drei Zählern. TKH erneut mit einem Dreier zum Ausgleich aber Mejri hielt erneut dagegen, während die Bigman geführt von Tursun die Zone weiter sauber hielten. Gürsoy vergibt an der Freiwurflinie und TKH gleicht in der 40. Spielminute aus. Noch 30 Sekunden auf der Uhr, Angriff Basche. Der Ball geht als rebound durch die Reihen, rollt durch viele Beine, jeder will Ihn haben aber Waclawski am meisten von Allen! Catch, Shoot und Gamewinner aus der Mitteldistanz – eine Sekunde bevor die Shotclock abläuft!!! TKH versucht es erneut und letztmalig von der Dreierlinie aber Tursun macht es dem Gegner so schwer wie möglich. Ball im Aus, Einwurf Basche und Game over!

„Das war heute ein tolles Spiel von beiden Mannschaften. Ein offener Schlagabtausch und jedes Team wusste, läßt es nur 1% nach, wird es sofort bestraft. TKH hatte die vollere Bank aber meine Jungs haben Kampfgeist bewiesen und Köpfchen. Ok, der Gegner konnte viele Fastbreak Punkte sammeln, an der Transition müssen wir noch arbeiten. Allerdings möchte ich Nassim zitieren: Die spielen unser Spiel – der Spruch schien nochmal ein bisschen Öl ins Feuer zu gießen – positiv. Die Defense (Dank an die Brocken Wedekind, Waclawski, Tursun und Ramaj) hat mir heute sehr gut gefallen, auch wenn der TKH gut von außen traf, so sind die Jungs nicht eingebrochen oder haben sich verführen lassen die Zone aufzumachen. Dadurch konnte wir die Rebounds gut kontrollieren und somit auch im Angriff dran bleiben. Insbesondere hat mir Henry heute mit seiner Spielübersicht und Offensequalitäten gefallen. Jetzt weiß ich warum er den Spitznamen „Danger“ hat :-). Nochmal großes Lob an das Team, toll gemacht heute! Und es gibt wieder einiges zu lernen“, so der sichtlich zufriedene Coach Ben Eraerts.

Jetzt sind erstmal Herbstferien und danach gehts am 27.10.2018 um 16Uhr in heimischer Halle (KGS) weiter, Gegner SG Braunschweig!

Nassim Gürsoy (10 – 0/2FW)
Henry Hörig (6)
Rinor Ramaj (8)
Nicklas Wedekind (6)
Enis Mejri (33 – 1/5 – 2x3er)
Delil Tursun
Julian Waclawski (5 – Gamewinner-)

1. Herren verliert das erste Heimspiel der neuen Oberliga Saison mit 88:92 nach Verlängerung gegen den SC Weende!

TSV Barsinghausen 88:92 SC Weende (17:18;20:22;20:18;24:23;7:11)

Nach dem umkämpften Sieg nach Verlängerung in Schapen stand am Sonntag um 15 Uhr das erste Heimspiel für das Team von Coach Mario Vukosavic an. Weiterhin ohne Kevin Sirowi (Urlaub), Lars Hecht (Auslandssemester) und Timon Gerken (verletzt) konnte das Team überraschend auf Aufbau David Bocandé zurückgreifen und auch sonst war der Kader mit 11 Spielern (zwei davon aus der U18) breit aufgestellt.

Beide Teams fanden schnell gut ins Spiel, welches sehr intensiv und defense-betont starten sollte, die Gäste erwischten den etwas besseren Start und führten nach den ersten 10 Minuten knapp mit 17:18.

Auch im zweiten Viertel blieb die Intensität hoch, beide Teams trafen nun vermehrt aus der Distanz und obwohl die Barsinghäuser ein ums andere Mal gut den Ball laufen ließen und ansehnliches Teamplay zeigten, konnte Weende die knappe Führung in die Halbzeit bringen: Stand 37:40

Im dritten Viertel zeigten sich die Hausherren noch einmal verbessert in der Verteidigung, immer wieder wurden Kapitän Timo Raum und Sascha Schulz am Brett gefunden, die Führung wechselte nun einige Male, ehe es mit einem 57:58 Rückstand in das letzte Viertel ging.

Auch im Schlussviertel schenkten sich beide Teams nichts, erneut wechselte die Führung bis in die Schlussminute, bevor die Gäste per Dreipunktewurf die 75:79 Führung bei 30 Sekunden Restspielzeit erzielten. Doch ein langer Dreier von Sascha Schulz verkürzte auf 78:79 und per taktisches Foul wurde Weende an die Freiwurflinie geschickt. Zwei Treffer später stand es 78:81 aus Sicht der Gastgeber und nur noch 3 Sekunden verblieben auf der Uhr. Nach einem langen Einwurf kam der Ball zu Yannick Schneider, der beim Dreier gefoult wurde – 3 Freiwürfe und 1 Sekunde noch auf der Uhr. Nervenstark verwandelte er alle 3 Versuche und die Barsinghäuser retteten sich in die Verlängerung.

In der Verlängerung erwischte Weende den besseren Start, zudem mussten mit Yannick Schneider und später David Bocandé und Sascha Schulz gleich drei Spieler aus der Starting Five das Feld mit 5 Fouls verlassen. Am Ende fehlte die Kraft und Weende zeigte sich in den letzten Minuten mit 7 von 8 getroffenen Freiwürfen extrem nervenstark und gewann das Spiel am Ende verdient mit 88:92.

„Eine ärgerliche Niederlage heute, aber das war ein Spiel auf Augenhöhe – beide Mannschaften haben hart gekämpft, ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Dieses Mal hat uns das letzte Quäntchen Glück gefehlt, wir haben in der regulären Spielzeit zu viele Aktionen am Korb nicht erfolgreich abgeschlossen, das wird in der Oberliga dann bestraft“, so Coach Vukosavic nach dem Spiel.

Jetzt hat das Team bis zum 14. Oktober spielfrei und wird die Zeit nutzen, um sich weiter unter Coach Vukosavic einzuspielen und alles noch besser aufeinander abzustimmen.

Es spielten: (Punkte – Dreier – Freiwürfe)

Timo Raum (30 – 5/6)
Sascha Schulz (24 – 4x3er – 5/6)
Yannick Schneider (10 – 1x3er – 7/7)
David Bocandé (8)
Fabian Drewal (7 – 1/2)
Tim Rokohl (5 – 1x3er)
Enis Mejri (2)
Rainer Papke (2)
Maxi Sehm (0)
Niklas Terei (0)
Julian Waclawski